Der Künstler

Udo Lindenberg liefert seit Jahrzehnten den Beweis dafür, dass Lebensfreude und Ernsthaftigkeit, Unterhaltung und Intelligenz, Rockmusik und Anspruch sich bestens ergänzen können.

(Gerhard Schröder)

In seinen Liedern geht es um sämtliche Facetten des Lebens - aber auch um Krieg, atomare Bedrohung, Armut und Ausbeutung, Neofaschismus, Rassismus, Diskriminierung, Drogenexzess und Alkoholmissbrauch, Rebellion, Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, und die brennende Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit, Toleranz und Respekt innerhalb der Menschenfamilie, gegenüber dem Planeten und seinen Lebewesen.

Auch als Maler steht Udo Lindenberg mit dem gewohnten lindividuellen Humor für seine Überzeugungen ein. Mit seinen Bildern und Likörellen übt er ebenso scharfe Gesellschaftskritik wie mit seinen Texten, reflektiert Historisches, Poetisches, Musikalisches, und mischt sich mit vielen farbenfrohen Ideen in die aktuelle Politik ein.

Biographischer Überblick:

1946 in Gronau/Westfalen geboren

1962 Beginn ausgedehnter Lehr- und Wanderjahre:
Jazz in Norddeutschland mit Gunter Hampel, Ami-Clubs in Tripolis und Frankreich, Musikhochschule Münster, Klaus Doldingers "Passport" - immer on the road!

1969 Erste eigene Band "Free Orbit"  

1972 Pioniertätigkeiten, erste LP in deutscher Sprache: "Daumen im Wind"

1973 Der Durchbruch mit "Andrea Doria", seitdem drei Jahrzehnte erfolgreiche Platten und Tourneen. Mehrere Klassiker deutscher Musikgeschichte: "Hinterm Horizont geht´s weiter", "Sonderzug nach Pankow", "Cello".  

1979 erste große multimediale Rock-Show unter Regie von Peter Zadek: "Dröhnland Symphonie".

1987 tourt er durch die UdSSR, mit Konzerten in Moskau und Leningrad. Udo schenkt dem Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker eine Lederjacke. Der revanchiert sich mit einer Schalmei.

Am 23. November 1989 bekommt Udo von Berlins Regierendem Bürgermeister Walter Momper das Bundesverdienstkreuz am langen Bande. Später verschenkt er es wieder.

1996: Udo Lindenberg als Maler in diversen Ausstellungen. Der erste Bildband erscheint. Er tourt wieder mit dem Original-Panikorchester.

10. Februar 1998: Udo Lindenberg als Gratulant zu Bertolt Brecht´s 100. Geburtstag: Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester, Gisela May, Corinna Harfouch und anderen Gästen am Berliner Ensemble.

1999: Ausstellung "Der Pakt" in Weimar, anlässlich des 250. Geburtstages von Goethe. Bildband: "Der Pakt - vom Leben gezeichnet".

9. November 1999: Zum 10. Jahrestag des Mauerfalls Konzert vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

2001: "Rock gegen rechte Gewalt" Festival-Tour mit rund 20.000 Besuchern in vier Konzerten. Start zum Projekt "Atlantic Affairs". Bilderausstellung in der renommierten Galerie Hans Mayer in Düsseldorf.

Am 04. Mai 2002 Preview und am 5. Mai 2002 Welt-Uraufführung der Atlantic Affairs Revue mit Ellen ten Damme, Nathalie Dorra, Yvonne Catterfeld, Die Prinzen, Tim Fischer und Otto Sander in Bremerhaven. 20 Koffer kommen zurück an den Ort, an dem einst die "Stars, die niemals untergehen" ihr Land verlassen mussten. Tour mit der Atlantic Affairs Revue.

Im Juni 2003 Gastspiel bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Mit Ben Becker u.a.

Im März 2004 zwei Gastspiele in China. Atlantic Affairs begeistert die Menschen in Shanghai und Peking. Am 24. April 2004 Aufführung am Residenztheater in München. Erstmals ist Meret Becker dabei.

2004 Ausstellung im "Haus der Geschichte" in Bonn. Lindenberg-Bilder und Exponate aus drei Jahrzehnten deutscher Rockgeschichte. Die Ausstellung wird zu einer der erfolgreichsten im "Haus der Geschichte". Erste gemeinsame Ausstellung mit Bruder Erich Lindenberg in Goslar.

2005 Weitere Ausstellungen folgen. Die Zusammenarbeit mit der "Galerie Walentowski" beginnt.

2006 Zusammen mit seinem Bruder Erich Lindenberg stellt Udo politische Bilder in der "Galerie am Checkpoint Charlie" in Berlin aus. Erstmals stellt er seine Stasi-Akte öffentlich als Kunst aus. Ausstellung in Cottbus "Erich + Udo Lindenberg - die ungleichen Brüder" im Dieselkraftwerk Kunstsammlungen Brandenburg in Cottbus. Ausstellung politischer und anderer Bilder in der Kunsthalle Mannheim. Udo Lindenberg gestaltet 25 Einbände der Künstleredition "Meyers großes Taschenlexikon".
Gründung der **Udo Lindenberg Stiftung** in Calw. Am Jahresende bekommt er die "1Live Krone" für sein Lebenswerk.  

2007 Auszeichnung mit der Carl-Zuckmayer-Medaille. Ausstellungen in Hamburg, am Checkpoint Charlie in Berlin und in Wolfsburg.

2008 Udo Lindenberg legt sein bisher erfolgreichstes Album vor: "Stark wie Zwei" erscheint im März und erhält Doppelplatin. Ausverkaufte Tour durch die größten Hallen im Herbst.  

2009 Auszeichnung mit dem Musikpreis Echo als "bester Künstler Rock/Pop national". Der Panikpreis wird von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zu einem von "365 Orten im Land der Ideen" ernannt.

http://www.udo-lindenberg.de