Aktuelles
Hermann-Hesse-Festival und Panikpreis-Finale in der Paul-Horn-Arena in Tübingen
Das diesjährige Hermann-Hesse-Festival der Udo Lindenberg Stiftung am 24. Juli 2010 wurde aus technischen und inhaltlichen Gründen in die Paul-Horn-Arena in Tübingen verlegt. Zunächst war es für den Parkplatz "Alte Chemie" geplant.
Die Veranstalter haben sich für die Verlegung entschieden, um den Nachwuchsbands beim diesjährigen Panikpreis-Finale ein besseres Forum zu bieten. In der Halle ist eine optimale Integration des Publikums möglich. Darüber hinaus wird die Udo Lindenberg Stiftung auf dem Festival durch Filme und Interviews ihre Arbeit und die aktuell unterstützten Afrika-Projekte vorstellen. Diese können in der Halle aufgrund der Lichtverhältnisse besser dargestellt werden.
Im Halbfinale beim diesjährigen Panikpreis stehen 18 Nachwuchsbands, aus denen die Jury Anfang Juli die sechs Finalisten auswählt, welche dann am 24. Juli 2010 live gegeneinander antreten. Die Gewinner werden am selben Abend mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester auf der Bühne stehen.
Das Hermann-Hesse-Festival unter der Schirmherrschaft der Universität Tübingen beginnt mit dem Panikpreis-Finale. Nach der Eröffnung durch Udo Lindenberg mit einer Unplugged-Einlage treten die sechs ausgewählten Bands mit jeweils zwei Songs gegeneinander an. Die Jury entscheidet am Ende über die drei Gewinner. In den Umbaupausen informiert die Udo Lindenberg Stiftung über ihre Ziele, in kleinen Interviews werden Bands, Jury-Mitglieder und Macher vorgestellt. Im Anschluss an das Finale spielen Udo Lindenberg und das Panikorchester. Stiftung und Universität Tübingen rechnen mit rund 3500 Zuschauern. Von jeder verkauften Eintrittskarte wird ein Euro an die Hilfsorganisation "Hope Capetown" weitergeleitet.
Die Udo Lindenberg Stiftung schreibt alle zwei Jahre den Musikwettbewerb "Panikpreis" aus. Er richtet sich an junge Musiker, Texter, Lindi- und Individuelle, Provokateure, Pioniere und konsequente Klartextler. Von den Bewerbern werden drei neue Songs auf Deutsch oder mit einem hohen deutschsprachigen Anteil eingereicht. Inspiration sollten die Werke von Udo Lindenberg und Hermann Hesse sein.
Eine mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Musik und Medien besetzte Jury wählte aus allen Einsendern 18 Halbfinalisten. Nach Überprüfung der Bühnen-Performance bestimmt das Gremium dann die sechs Finalisten.
Für den ersten Platz gibt es 3.000 Euro und einen Auftritt mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester noch am selben Tag. Das Konzert im Rahmen des Hermann-Hesse-Festivals in Tübingen wird der einzige große Auftritt des Kultrockers an Land im Jahr 2010 sein. Die Sparkasse Pforzheim Calw vergibt zusätzlich einen Sonderpreis für die beste Hermann-Hesse-Vertonung, außerdem stiften einige Unterstützer Aufnahmesessions für die Gewinner-Bands.
Das Festival findet in diesem Jahr in Tübingen statt, Hermann Hesse machte hier von 1895 bis 1899 in der Buchhandlung Heckenhauer seine Lehre. Damit kommt das Panikpreis-Finale an eine weitere Lebensstation des Dichters. Die Premiere 2008 in dessen Geburtsstadt Calw zog 4000 begeisterte Menschen auf den Marktplatz.
Die Udo Lindenberg Stiftung fördert junge Musiker durch Wettbewerbe und Preise und will dazu beitragen, das Werk Hermann Hesses mit moderner Musik zu verbinden.
Im Geiste des Stifters unterstützt sie darüber hinaus nationale und internationale Aktivitäten und möchte weltweit den Schwächeren zur Seite stehen. So konnten durch das Panikpreis-Finale und Spenden in 2008/2009 über 40.000 Euro für eine Einrichtung in Tansania gesammelt werden, die rund 300 Straßen- und Waisenkindern Heim- und Ausbildungsstätten bietet. In diesem Jahr unterstützt die Udo Lindenberg Stiftung die Stiftung "Hope" in Südafrika.
Hope Capetown
Mit Hope Capetown hilft die Udo Lindenberg Stiftung in diesem Jahr einem wichtigen Projekt in Südafrika. AIDS ist scheinbar aus vielen Köpfen verschwunden, doch der afrikanische Kontinent verzeichnet nach wie vor Steigerungsraten bei den Infizierten. Hope leistet vor Ort wichtige Arbeit und wird deshalb nicht nur durch die Einnahmen des Hermann-Hesse-Festivals unterstützt. Mit den Geldern sollen vor Ort Gesundheitsarbeiter finanziert werden.
HOPE Cape Town wurde im Jahre 2001 gegründet und arbeitet finanziell unterstützt durch die Spenden von Einzelpersonen, Organisationen und Vertretungen von anderen Ländern in Südafrika und außerhalb des Landes. Starke und auf Dauer angelegte Partnerschaften kennzeichnen das Profil der Arbeit von HOPE Cape Town.
Gesundheitsarbeiter sind das Herzstück der Arbeit. Sie leben und arbeiten direkt in den Gemeinden, leisten Beratung und Unterstützung bei Fragen zur Medikamenteneinnahme und beim Kontakt mit sozialen Einrichtungen. Sie helfen mit Essenspaketen und machen Besuche in betroffenen Familien. In den Tageskliniken der Township-Gemeinden sind die zur Zeit 24 Hope-Gesundheitsberater als verantwortungsvolle Kollegen angesehen.
Karten für Panikpreis-Finale und Hermann-Hesse-Festival am 24. Juli 2010 ab 17 Uhr in der Paul-Horn-Arena Tübingen gibt es für 25,- Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr) unter www.ticket-pf.de, beim Schwäbischen Tagblatt und Schwarzwälder Boten sowie über die Kreissparkasse Tübingen und den SWR 3 Club. Von jedem verkauften Ticket geht 1 Euro an "Hope Cape Town".
An-Stifter und Inspirator
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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."
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