Jahresrückblick 2008
Anfang des Jahres ging es schon los: Auf der Website der Udo-Lindenberg-Stiftung versammelten sich "eigensinnige" und "lindividuelle" Hip-Hop- und Rock-Combos, Punk- und Heavy-Metal-Bands, Singer/Songwriter und Solokünstlerinnen - und präsentierten einen von drei eingereichten Songs, der von den Usern bewertet werden konnte. Die Panikpreis-Ausschreibung hatte begonnen. In langen Tagen und Nächten hörte sich die Jury durch mehrere hundert Songs, studierte die Texte, erste Runde, zweite Runde, dritte Runde - und schließlich wurden sechs Bands zum Finale eingeladen: NELE, HEUSER, MUSA, ANGELAS PARK, WIRKSYSTEM und STERN*FELD, in die Hermann-Hesse-Stadt Calw.
Panikpreis - Teil 2
Der erste Panikpreis, der goldene Hut 2008 ging an ANGELAS PARK, die drei Monate später gleich nochmal auf einer Panikbühne auftraten: beim Stuttgart-Konzert der "Stark-wie-Zwei"-Tour von Udo Lindenberg. Inzwischen stehen sie kurz vor einem Major-Plattenvertrag und gehen im Februar 2009 beim Bundesvision Song Contest mit einem neuen Song an den Start.
Der zweite Panikpreis ging an MUSA, die ihn vor kurzem auch einlösten: ein Panikkurs bei Udo in Hamburg. Gemeinsam mit dem Panikmeister, mit Produzenten und PR-Profis entwickelten die Bandmitglieder ihre individuelle Strategie.
Alle Macht dem Individuum
Das literarische Erbe Hermann Hesses mit musikalischer Power in die Zukunft tragen - ein Hauptanliegen des Stiftungsgründers Udo Lindenberg. Und dieses verfolgt er auch außerhalb der Stiftungsarbeit. So hat er Anfang des Jahres eine Hommage an den Dichter des "Eigensinns" veröffentlicht: sein ganz persönliches Hermann-Hesse-Lesebuch.
Das Panik-Festival in Calw
Das Panikpreis-Event wurde verbunden mit einem Open-Air-Konzert von Udo-Lindenberg und seinem Panikorchester, vor dem Geburtshaus Hermann Hesses. "Calw rockt!" wurde umgetauft: Das "Hermann-Hesse-Festival" feierte seine Weltpremiere - und wird von nun an jedes Jahr von der Udo-Lindenberg-Stiftung ausgerichtet.
Power für Afrika
Beim diesjährigen Hermann-Hesse-Festival fiel auch der Startschuss für das humanitäre Engagement der Stiftung: der erste Scheck für Afrika wurde überreicht, 10.000 Euro für das Good Hope Centre: verschiedene Ausbildungsstätten und Wohnhäuser für Waisenkinder in Tansania. Durch das Stiftungsgeld konnte die Trinkwasserversorgung sichergestellt und ein weiterer Grundstückerwerb für den Bau weiterer Häuser geplant werden.
Stiftungs-Shirts im Panik-Design
Viele Spenden kamen 2008 der Stiftungssarbeit zugute - unter anderem auch durch eine Charity-T-Shirt-Aktion in Zusammenarbeit mit S.Oliver: Udo Lindenberg gestaltete sie selbst, unter dem Motto "Zusammen stellen wir die Welt auf den Kopf!" 50.000 Euro sind durch den Shirt-Verkauf bisher schon zusammengekommen.
Der erste Preis
Und schließlich endete das ereignisreiche Jahr mit einer weiteren Premiere: die Udo-Lindenberg-Stiftung hat ihre erste Auszeichnung erhalten. Aufgrund der Aktionen für eine kreative Entwicklung der Rock-und Popmusik gegen den Mainstream vor gesellschaftskritischem Hintergrund wurde der Panikpreis-Wettbewerb zu einem "Ort im Land der Ideen" gekürt!
Die Udo-Lindenberg-Stiftung dankt allen ihren Unterstützern, Sympathisanten und engagierten Helfern herzlichst. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame panische Projekte, deren Fortsetzungen und neue Begegnungen im Jahr 2009!
An-Stifter und Inspirator
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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."
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