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Keine Panik in Mainz

Udo Lindenberg überreicht in Hamburg sein Dombild Professor Thomas Münzel. Keine Panik in Mainz – „No panic in Mainz“ hat er sein Bild vom Mainzer Dom überschrieben. Foto: Universitätsmedizin

Rocklegende Udo Lindenberg hat den Mainzer Dom gemalt. Die Mainzer kennen
den berühmten Sänger bereits durch eine Ausstellung in der Landeshauptstadt
als ausdrucksstarken Maler. Lindenberg dokumentiert im Jubiläumsjahr des
Domes mit seinem Werk nicht nur seine Verbundenheit zu Mainz und den
Mainzern, er will auch helfen. Das Bild soll nämlich zugunsten der Stiftung
Mainzer Herz versteigert werden.
Am vergangenen Freitag überreichte Udo Lindenberg in Hamburg sein Dombild
Professor Thomas Münzel. Der Chef der II. Medizinischen Klinik der
Universitätsmedizin kennt den Künstler aus seiner Hamburger Zeit. Professor
Münzel war es auch, der die Stiftung Mainzer Herz gegründet hat.
Gesellschaftliches Engagement verbindet die beiden also ebenso, denn auch
Lindenberg liegt der Einsatz für kranke und von Krankheit bedrohte Menschen
am Herzen. 2006 gründete er die Udo Lindenberg Stiftung, die sich unter
anderem um Aids-Kranke in Afrika kümmert.
1.000 Euro Mindestgebot
Von der Idee der Stiftung Mainzer Herz angetan, hat Lindenberg nicht lange
gezögert, auf seine Weise zu helfen. Sein Bild vom Dom soll zugunsten der
Stiftung Mainzer Herz versteigert werden. Das Mindestgebot beträgt 1.000
Euro, und alle können mitsteigern. In der Zeit vom 18. bis zum 26. November
wird sich entscheiden, wer künftig zuhause bei sich einen echten Lindenberg
haben wird. Die AZ unterstützt die Aktion und informiert selbstverständlich
über den aktuellen Stand der Gebote.
Wer mitsteigern möchte schickt einfach eine E-Mail an aktion-mainz@vrm.de
oder ein Fax an 06131/ 485848 oder eine Postkarte an Allgemeine Zeitung,
Versteigerung, Erich-Dombrowski-Straße 2, 55127 Mainz. Genannt werden muss
ein Gebot, das den Mindestbetrag von 1.000 Euro übersteigt sowie die genaue
Anschrift und Telefonnummer des Bietenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Auf dem Fundraising-Dinner der Stiftung am 25.November in der Coface Lounge
am Bruchwegstadion bei Mainz 05 besteht übrigens die Gelegenheit, das Bild
im Original zu bewundern. Gebote werden aber bis Donnerstag, 26. November,
17 Uhr, akzeptiert - erst dann erfolgt der Zuschlag für den "echten Udo".
Für das Fundraising Dinner sind noch wenige Tische zu erwerben. Weitere
Informationen gibt es in der II. Medizinischen Klinik unter Tel. 17-5737.
Der Kauf eines Tisches kommt der Stiftung zugute.
Text: Erich Michael Lang
Quelle: Allgemeine Zeitung, 18.11.09

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An-Stifter und Inspirator

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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."

Udo Lindenberg

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