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Lindenbergkonzert für 1 Euro

Foto: Tine Acke

Goetz Wörner beruft sich aufs Grundgesetz. "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Eben diese Würde hält Wörner bei Menschen, die Sozialhilfe oder Hartz-IV beziehen, für gefährdet. Weil sie keinen Zugang zu den kulturellen Angeboten der Stadt haben. Weil sie deshalb isoliert sind und zu vereinsamen drohen.


Kultur ist eine der großen Menschheitsleistungen. Da darf niemand von ausgeschlossen werden,

sagt Wörner. Ein Konzertbesuch lasse den Frustrierten wieder zum Menschen werden. Deswegen hat der Musikproduzent mit 14 anderen "sozial und kulturell engagierten Leuten" den Verein Kultur-für-alle gegründet. Sie legen einen Kultur-Pass für all jene auf, deren Geld hinten und vorne nicht reicht. Passbesitzer erhalten vergünstigten Eintritt zu kulturellen Veranstaltungen.
Den Auftakt machen die Organisatoren mit 30 Eintrittskarten zu einem Euro für das bereits ausverkaufte Konzert von Udo Lindenberg in der Festhalle. "Toll, dass der Udo da mitmacht." Gleiches gilt für die Buchmesse, die 100 Ein-Euro-Karten für den Besuchstag am Sonntag, 19. Oktober, zur Verfügung stellt.
Der Verein Kultur-für-alle stellt ab sofort Kulturpässe aus. Hartz IV- und Sozialhilfeempfänger können mit Hilfe des einen Euro teuren Ausweises verschiedene Kulturangebote in der Stadt vergünstigt wahrnehmen.
Für das Udo-Lindenberg-Konzert in der Frankfurter Festhalle am Sonntag, 12. Oktober, können sich 30 Interessierte heute noch eine Karte zu einem Euro per E-Mail sichern: http://www.kulturpass.net
Text: George Grodensky. Quelle: Frankfurter Rundschau

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An-Stifter und Inspirator

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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."

Udo Lindenberg

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