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Mit diesem Bild will Udo Leben retten
Medizinische Blutbilder zeigen, ob ein Mensch krank oder gesund ist. Diese "Blutbilder" zeigen, dass gesunde Menschen den Kranken helfen können. 24 Top-Künstler, darunter Panikrocker Udo Lindenberg, Chaos-Könner Jonathan Meese und Superstar Gerhard Richter, schwangen den Pinsel und interpretierten die medizinischen Blutbilder neu. Mit den entstandenen Werken sollen insgesamt 1,5 Millionen Euro für den Ausbau der Knochenmarktransplantationsstation (KMT) des UKE gesammelt werden.
In der Haspa-Galerie am Großen Burstah sind die "Blutbilder" seit gestern und noch bis zum 16. Dezember ausgestellt. Auffälligstes Selbstporträt: der Lindenberg'sche Hut-Träger auf blutrotem Grund. "Keine Panik, wir schaffen das schon", hat der Rockpoet darunter geschrieben und will damit ausdrücken, worauf es bei schweren Schicksalsschlägen ankommt: auf Hoffnung und Hilfe. Udo: "Wenn ich Leuten, die in ihrem Leben weniger Glück hatten als ich, helfen kann, male ich sofort."
Seine Bilder und die weiteren Werke sind online unter www.blut-bilder.de zu ersteigern. Der Reinerlös wird für den Ausbau der UKE-Spezialstation verwendet, auf der auch viele an Leukämie erkrankte Kinder behandelt werden. Schirmherr der Kampagne ist Bürgermeister Ole von Beust, Mit-Initiatorin der Spendenkampagne ist Ines Plog. Die Ehefrau des ehemaligen NDR-Intendanten Jobst Plog kämpft selbst seit Jahren erfolgreich gegen den Knochenmarkkrebs.
Text: Laura Sophie Brauer
Quelle: Hamburger Morgenpost
An-Stifter und Inspirator
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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."
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