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Saturn unterstützt den Panikpreis

Seit einigen Wochen läuft die Ausschreibung für den Panikpreis 2010 der Udo Lindenberg Stiftung. Junge Kreative, Texter und Musiker sind aufgerufen drei deutschsprachige Songs einzureichen. Neben Sach- und Geldpreisen winken den Gewinnern Coaching-Programme bei absoluten Branchen-Experten.

Die Firma Saturn setzt jetzt noch einen drauf und stiftet 2.500 Euro für die Siegerband. Verwendet werden soll dies für Demo- oder CD-Aufnahmen in einem professionellen Tonstudio. Von der Udo Lindenberg Stiftung bekommen die Gewinner bereits 3.000 Euro und einen Live-Auftritt mit Udo Lindenberg & dem Panikorchester.

Nach 2008 wird der Panikpreis in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben. Er sieht sich in der Tradition der beiden Freidenker Hermann Hesse und Udo Lindenberg, die stets für Individualität und Eigenständigkeit eingetreten sind. "Experimentell neue Wege gehen, hab ich von Hermann gelernt", sagt Udo Lindenberg. "Wir feiern das highlige Unikat. Kein Massen-Gesäusel wie bei Superstars & Co. Das wollen wir hören beim Panikpreis".

Platz 2 ist mit 2.000 Euro und einem Panikkurs in Hamburg dotiert, für die Dritten gibt es 1.000 Euro und ein Coaching an der Popakademie in Mannheim.

Die Ausschreibung läuft noch bis 31. März 2010. Das Panikpreisfinale findet im Juli 2010 in Calw statt.

Die Udo Lindenberg Stiftung fördert junge Musiker durch Wettbewerbe und Preise. Sie will dazu beitragen das Werk von Hermann Hesse mit moderner Musik zu verbinden. Darüber hinaus unterstüzt sie nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten und möchte weltweit den Schwächeren zur Seiten stehen.

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An-Stifter und Inspirator

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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."

Udo Lindenberg



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