Clemens M. Müller

Musik

 
Wettbewerbstitel #1

Ich möchte eine Freundin mit schiefen Zähnen
Eine, die zu laut lacht und ohne gutes Benehmen
Eine, die mehr Bier trinkt als ich es jemals könnt
Ich möchte eine Freundin, eine wie Dich

Ich möchte einen besten Freund
Zu dick oder viel zu dünn
Einen, der nicht so genau weiß, was er anziehen soll
Einen, der schlechte Witze reist
Und niemals pünktlich kommt
Ich möchte einen besten Freund
Einen wie Dich

Ich möchte Menschen, Menschen, echte Menschen
Mit tausend kleinen Fehlern
Ich möchte Menschen, echte Menschen um mich rum
Ich möchte Menschen auch gern mit Psychosen
Und schlecht sitzenden Hosen um mich rum, um mich rum

Ich möchte in einer Band sein, die nicht gerade spiel’n kann
Eine, die nie den Durchbruch schafft, wenn doch wäre es gelacht
Ich will in einer Welt leben, in der jeder seinen Platz hat
Ganz egal, was er kann und was er mag

Ich möchte Menschen, Menschen, echte Menschen
Mit tausend kleinen Fehlern
Ich möchte Menschen, echte Menschen um mich rum
Ich möchte Menschen auch gern mit Psychosen
Und schlecht sitzenden Hosen um mich rum, um mich rum

 
Wettbewerbstitel #2

Wenn ich nachts nicht schlafen kann Drehe ich mich um und schau' Dich an Manchmal scheint der Mond auf Dich Dann findet er den Weg vorbei am Vorhang Und alle Gedanken fliegen raus in die Nacht Vielleicht ist das ja der Sinn des Lebens Und wenn ich immer noch nicht schlafen kann Suche ich ganz leise Deine Hand Die Decke um Dich rum ist warm Darunter Deine Haut wie weiches Porzellan Und alle Gedanken fliegen raus in die Nacht Vielleicht ist das ja der Sinn des Lebens Tage werden wie Wochen sein Und Sterne werden gebor‘n und fall‘n Am Ende zählt nur das, was nirgends geschrieben steht Vielleicht fühlt es sich so an Wenn alles nicht mehr weiter kann Wenn die Dinge kommen, die Dinge geh‘n Die Zeit steh‘n bleibt Oh, vielleicht ist das ja der Sinn des Lebens Dichter war ich jedenfalls noch nicht dran

 
Wettbewerbstitel #3

Regen fällt auf diese Welt
Und wir warten hinter’m Garten unter’m Schirm
Doch das Wasser macht uns nasser, denn im Schirm sind Löcher drin
Sieh Dein Hemd, ist schon ganz regendurchtränkt
Wir könnten jetzt zurück zu Deinem Auto geh’n
Doch wir bleiben lieber steh’n, um weiter in den Regen zu sehn

Leise klopfen, Regentropfen auf die Haut
Wir fühl’n uns von der Welt geküsst
Und genießen mit nackten Füßen feuchtes Gras und sehen wie das Abendlicht
Bunt am Horizont zerbricht
Unseren Seelen wachsen Flügel und wir lösen ihre Zügel, der Regen stoppt
Wir entfalten das Gefieder und wir fliegen…

Wir fliegen

Langsam kehren wir zurück, bis zum Boden noch ein Stück, wir landen wieder
Fühlen uns wie neugebor’n, der Moment geht nie verlor’n
Mit dem Gefühl von eben werden wir von nun an leben…

Und wir fliegen

Worte

Mit seinen klaren deutschen Texten singt Müller die Eulen in die Städte und die Sehnsucht in die Supermärkte zurück. Wo Salzwasser und Treibholz sich treffen, da schmeicheln sich die Hooks wie kleine süße Einsiedlerkrebse in die Gehörgänge. Sofort möchte man alle seine Freunde in den VW-Bus einladen und 'Wieder ans Meer' fahren - für die Lagerfeuer, die Sonnenuntergänge und sogar für die Miesmuscheln. Die Erkenntnis ein eigenes Minilabel zu gründen, Sea Turtle Records, und die Produktion seiner Platten selbst in die Hand zu nehmen kam 2010 im Angesicht einer riesigen Meeresschildkröte im pazifischen Ozean. So produzierte er fortan seine Platten mit Kollegen und befreundeten Musikern in Eigenregie. Nach drei Veröffentlichungen sowie drei deutschlandweiten Tourneen mit Band tüftelt man seit mehr als einem Jahr im eigenen Studio am dritten alles verändernden Album. Erste Tonbandfetzen verbreiten Euphorie.

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