Deine Cousine

Musik

 
Wettbewerbstitel #1

Auf einmal standst du da
sofort wurde mir was klar
nur das kleine Wörtchen wir
und schon sind wir weg von hier
Ich denke immer wieder immer wieder
an dieses erste Mal

Alles fing ganz harmlos an
wir sahen uns wieder dann und wann
doch nach jedem unserer Treffen
konnte ich dich nicht mehr vergessen
Ich dachte immer wieder immer wieder
es wär das letzte Mal

Doch wenn ich dich jetzt vor mir seh
sind die guten Vorsätze passé
Ich hab versucht dir zu entkommen
doch du hast mich jedes Mal genommen

Und jetzt gehst du an mir vorbei
als gab es niemals ein wir zwei
schau mir an wie du kurz winkst
und die Menge dich verschlingt
Dann hoffe ich immer wieder immer wieder ich krieg dich noch ein Mal

Dieses ganze hin und her
fällt mir immer wieder schwer
doch von Zeiten ab und an
lässt du mich doch mal wieder ran
Ich will dich immer wieder immer wieder immer wieder Mal

Ich renne tagelang umher
rede mir ein dass da nichts wär
doch dann hab ich wieder was verloren
und komm um meine Zahnbürste zu holen

Oh Oh blondes Gift
Oh Oh vergiss mich nicht
Oh Oh blondes Gift
Komm Sei doch ehrlich
du brauchst mich nicht

Und jetzt hör ich wie du lachst
anderen Komplimente machst
bin sofort von dir besessen
voller Neid schon ganz zerfressen
Ich will dich immer wieder immer wieder nur noch ein letztes Mal

Ich weiß so kann es echt nicht bleiben
Wie wir es immer wieder treiben
siehst doch wie ich mich verrenn
an deiner Kälte fast verbrenn
Doch ich komme immer wieder immer wieder so wie beim aller ersten Mal

All unsere kleinen Eskapaden
enden in den schillerndsten Paraden
weil nur du mich so hoch hebst
und dann die ganze Erde bebt

Oh Oh blondes Gift
Oh Oh vergiss mich nicht
Oh Oh blondes Gift
Komm Sei doch ehrlich
du brauchst mich nicht
Oh Oh blondes Gift
Oh Oh vergiss mich nicht
Oh Oh blondes Gift
Komm sei doch verdammt nochmal ehrlich
du brauchst mich nicht

 
Wettbewerbstitel #2

Kind des Proletariats

Es tut mir leid euch zu enttäuschen, doch ich hab' kein Abitur.
War schon immer gerne laut und saß am liebsten auf dem Flur.
Gelernt mich zu verteidigen - mein Bruder, der war größer.
Meine Antwort darauf war dann halt, jetzt werde ich eben böser.

Er hat mir dann gezeigt, wie man sich Zigaretten dreht,
Bier mit Feuerzeugen öffnet, nach dem Siebten gerade steht.
Meinen Abschluss hab' ich trotzdem ohne Weiteres geschafft.
Doch die Lehrer waren sich sicher, dass ich nie was aus mir mach'.

Doch ich lese gerne Kafka, kann Nägel in die Wand schlagen,
'nen Meister in der Tasche und den Mut ihn da zu lassen.
Ich kenne Einsteins Thesen und bin trotzdem gern mal voll,
doch du beschimpfst mich einfach so als Proll.

Ich sage ja, ein Kind des Proletariats.
Ich sage ja.
Ich bin so pro pro pro pro pro.
Und stolz.

Morgens aufstehen, Blaumann an, jetzt sollt' ich funktionieren.
Meine Eltern meinten immer danach könnte ich ja studieren.
Doch ganz kurz vorm Abschluss brech' ich ab. Das Ziel heißt "Rockstar“
und sie sagen völlig platt – Dann geh doch gleich zu Popstars.

Statt zum nächsten Casting, ging ich lieber in 'ne Bar.
Hab' Gitarre spielen gelernt. Schnitt und färbte mir das Haar.
Bin immer noch das Mädchen, das gerne mal entgleist.
Aber spar' dir das Gelaber, dass ich niemals etwas reiß'.

Denn ich lese gerne Kafka, kann Nägel in die Wand schlagen,
'nen Meister in der Tasche und den Mut ihn da zu lassen.
Ich kenne Einsteins Thesen und bin trotzdem gern mal voll,
doch du beschimpfst mich einfach so als Proll.

Ich sage ja , ein Kind des Proletariats.
Ich sage ja.
Ich bin so pro pro pro pro pro.
Und stolz.

Denn ich lese gerne Kafka, kann Nägel in die Wand schlagen,
hab nen Meister in der Tasche und den Mut ihn da zu lassen
Wenn du denkst, du kennst mich, dann ist deine Welt zu klein.
Ich bin kein Klischee – und nicht allein.


Wir schreien ja, ein Kind des Proletariats
Wir sagen ja.
Wir sind so pro pro pro pro pro pro pro.
Und sagen ja, ein Kind des Proletariats

Ich sage ja.
Ich bin so pro pro pro pro pro.
Und darauf bin ich stolz.

 
Wettbewerbstitel #3

Mehr als du verträgst

Ein Blick und schon stehst du sabbernd an der Bar
und denkst ey, die Kleine mach' ich heute noch klar.
Du weißt für gewöhnlich, wie 'ne Frau es so brauch',
aber irgendwie geht dein Plan heute nicht auf.

Siehst du nicht, wie dein Ego schon an meinem Rock klebt,
deine Männlichkeit hilflos unter meinen Stiefeln liegt.
Du willst mich besitzen, wenn auch nur eine Nacht,
stellst dir vor, was ich mit dir auf deinem Küchentisch mach'.

Nimm deine Fantasie plus 100 und am Ende hast du mich.
Teil das ruhig nochmal durch drei, das reicht dann immer noch für dich.

Denn du kriegst mehr, mehr, mehr, mehr, mehr - so viel mehr als du verträgst.
Mehr, mehr, mehr, mehr, mehr. So viel mehr als du verträgst.
Nur ein Hauch, viel zu viel.
Gäbe ich dir nur ein kleines Stück von mir,
wär' das mehr, viel zu viel.
Ich bin mehr - so viel mehr als du verträgst.

Und jetzt wollen deine Leute alle langsam nach Hause.
Doch du willst ohne deine Beute heute nicht raus.
Ich nehm' noch ein Bier, du das Mittel für Blutdruck.
Kommen deine Griffel näher, zeig' ich dir wer hier gut spuckt.

Dein Kopf durcheinander, das Blut aufgestaut.
Du meinst ich wär die Peitsche, die du heute noch brauchst.
Doch wie willst du das denn deinen Nachbarn erklären,
wenn sie dich angeleint finden, wegen all dem Lärm.

Nimm deine Fantasie plus 100 und am Ende hast du mich.
Teil das ruhig nochmal durch drei, das reicht dann immer noch für dich.

Denn du kriegst mehr, mehr, mehr, mehr, mehr - so viel mehr als du verträgst.
Mehr, mehr, mehr, mehr, mehr so viel mehr als du verträgst.
Nur ein Hauch, viel zu viel.
Gäbe ich dir nur ein kleines Stück von mir,
wär das mehr, viel zu viel.
Ich bin mehr - so viel mehr als du verträgst.

Der Boden schwimmt unter dir, du getrieben von der Gier.
Der Strick um deinen Hals wird eng, willst zwischen meinen Schenkeln pennen.
Dir wird heiß kalt dir wird heiß kalt.
Dir wird heiß kalt dir wird heiß kalt.
Dir wird heiß kalt dir wird heiß heiß heiß heiß heiß heiß heiß.

Denn du kriegst mehr, mehr, mehr, mehr, mehr - so viel mehr als du verträgst.
Mehr, mehr, mehr, mehr, mehr so viel mehr als du verträgst.
Nur ein Hauch, viel zu viel.
Gäbe ich dir nur ein kleines Stück von mir,
wär das mehr, viel zu viel.
Ich bin mehr - so viel mehr als du verträgst.

Worte

Ja, Ja – die liebe Verwandtschaft! Man streitet man fetzt und man liebt sich. Doch irgendwie bekommt man trotzdem nie genug voneinander.

“Deine Cousine” ist Sängerin, Composerin und RampenFrau in einem und sie kennt mit ihrer Performance nur eine Richtung “Geradeaus nach Vorn!” Die Songs decken die verschiedensten Facetten ab. Ganz so wie “Deine Cousine” eben ist.

Sie selbst bezeichnet ihre Musik als deutschsprachigen Indiepop. Mal melancholisch mal frech. Von “right in your face” hin zu spielerischer Leichtigkeit. Von erzählerisch bis hin zu “Schrei es einfach raus”!

Um ihren Songs den nötigen Druck zu verleihen greift “Deine Cousine” meistens zur Gitarre, doch auch am Klavier macht sie eine gute Figur. Ob mit Band oder ohne, ihre Musik ist anders und so individuell wie sie selbst. Mit dem eigensinnigen Spiel, dem authentischen Auftreten und ihren persönlichen Texten unterstreicht die Wahlhamburgerin, “irgendwie neu” und doch so vertraut zu sein.

Lass auch Du die Songs von „Deine Cousine“ zu einer Familienangelegenheit werden.

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