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Hermann Hesse Festival feiert Panikpreisträger
Die Gewinnerbands mit Udo Dahmen, Udo Lindenberg und Arno Köster.

Rund 2000 Besucher feierten gestern beim Hermann Hesse Festival im Kloster Hirsau bei Calw die drei Panikpreisgewinner 2016. Nach Änderung des Modus, standen die Bands diesmal bereits im Vorfeld fest und mussten sich nicht mehr dem Wettbewerb aussetzen. Sie wurden Anfang Juli in Mannheim bei einer Live-Audition an der Popakademie von der Jury ausgewählt.

 

Udo Lindenberg eröffnete das Festival um 20:30, das ganz im Geiste von Hermann Hesse stand. Durch Joachim Krol, war er auch an diesem Abend ständig präsent. Der Schauspieler zitierte Texte des Dichters, die zum Abend, zur Udo Lindenberg Stiftung und zu den Bands passten. 

 

Als erste heizten die Drittplatzierten „Kraus“ dem Publikum ein, bevor dann Sarah Lech, als Zweite, eher ruhiger Töne anschlug. Die beherrscht auch Melanie Simunovic, die für ihre Vertonung des Hesse-Gedichts „Ich bin ein Stern am Firmament“ den Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw bekommen hat. Eine weitere Ehrung gab es anschließend für Stifter Udo Lindenberg. Calws Bürgermeister Ralf Eggert, verlieh ihm die Hermann Hesse Medaille für sein besonderes Engagement in Sachen Hesse.

 

Anschließend kam die Band „Planetarium“ auf die Bühne, die in diesem Jahr den Panikpreis gewonnen hat. Wie alle Bands bekommen sie 2000 Euro, ein individuelles Coaching an der Popakademie und zusätzlich einen Panikkurs mit Udo Lindenberg und seinen Experten. Vom Kuktrocker persönlich bekam Sängerin Julia den goldenen Hut überreicht.

 

Seinen krönenden Abschluss fand das Hermann Hesse Festival mit dem letzten Auftritt des Panikrockers in diesem Jahr. Ganz nah dran waren die Zuschauer und konnten somit ein sehr besonderes Konzert erleben. 

 

Mit dem Festival wurden auch die Projekte der Udo Lindenberg Stiftung in Kenia unterstützt. Pro Ticket gingen zwei Euro an die New White House Academy in Vol. Aufgestockt wurde der Betrag von Fans, die bundesweit Sammeldosen aufgestellt hatten und somit 2666 Euro überreichen konnten. Insgesamt wird die Stiftung somit 6666 Euro nach Kenia schicken. Mit dem Geld sollen die sanitären Anlangen der New White House Academy ausgebaut werden.

 

 

Die Panikpreisträger 2016:

 

  1.  Planetarium ( 2000 Euro, ein individuelles Coaching an der Popakademie in Mannheim, ein Panikkurs bei Udo Lindenberg)
  2.  Sarah Lesch ( 2000 Euro, ein individuelles Coaching an der Popakademie)
  3.  Kraus ( 2000 Euro, ein individuelle Coaching an der Popakademie)

 

Beste Hermann Hesse Vertonung:

 

Melanie Simunovic (750 Euro)

Die Jury:

 

Udo Lindenberg, Rita Flügge Thimm (Warner Music/Dolce Rita Recordings), Jenny Belger (Dolce Rita Recordings), Doris Decker (Songwriterin, Musikerin), Sonja „Schwessi“ Schwabe (Hesse-Expertin, Social Media Udo Lindenberg), Henrik Menzel (Musikproduzent), Udo Dahmen (Künstlerischer Leiter Popakademie Mannheim), Herbert Schnierle Lutz (Hesse Experte, Autor), Ben Streubel (SWR3), Arno Köster (Udo Lindenberg Stiftung), Jem Seifert (Musikproduzent).