Marian Meyer

Musik

 
Wettbewerbstitel #1

Rauschen ungemein


Man schüttet`s oben rein
Und es kommt unten wieder raus
Doch man hofft es hält für immer.
Man will halt alles sein
Und man geht durch, lebt den Applaus
Und kurz drauf dreht wer am Dimmer.

Und man hofft dass es das ist
Aber meistens trügt der Schein.
Und wenn man aufwacht ist es trist
Und das Rauschen ungemein.

Man glaubt man ist längst da
Wo ein anderer noch nie war
Und der Rest würde einen suchen.
Es wird einem erst dann klar,
machen sich die anderen rar
Weil sie sich aufs Selbst verbuchen.

Und man hängt sich an die Meute
Um nicht ganz allein zu sein.
Und wenn man aufwacht ist man Beute
Und das Rauschen ungemein.

Man hört: Ich liebe Dich.
Und man macht`s zu seinem Licht.
Man glaubt man sei genesen.
Dann gibt`s `nen kurzen Strich
Man hört: Ich lieb`nur mich.
Als wär` nie etwas gewesen.

Und schon bald entpuppt das Licht sich
Eher als ein matter Schein.
Und wenn man aufwacht, sich das Licht bricht.
Ist das Rauschen ungemein.

Und Du weißt nicht, wovon ich rede,
Und Du willst sowas nicht sein.
Doch wenn Du hinhörst, alter Schwede...

 
Wettbewerbstitel #2

Jetzt steh ich alleine hier im Rampenlicht
Ich such` meine Beine, doch ich find` sie nicht.
Zu kurz!
War die Zeit mit Dir, Du fehlst mir sehr.
Ja Du fehlst mir sehr.

Dort drüben im Spiegel, meine Nase ragt vor,
sie ist dick wie ´n Ziegel weil ich nicht hielt was ich schwor
Und zu lang!
War der Weg für mich, jetzt fehlst Du mir sehr.
Ja Du fehlst mir sehr.

So mancher mag sagen, die Zeit würd` alle Wunden heilen.
Den würd` ich gern` fragen wann Gefühle verweilen.
Ich kann`s nicht ertragen, mein Schatz, komm wieder her
Du fehlst mir sehr.

Meine Bude wirkt leblos seitdem Du gingst.
Und so kahl ohne die Dekos, an denen Du so hingst
Und zu groß!
War der Rest für mich, doch jetzt fehlst Du mir sehr.
Ja Du fehlst mir sehr.

Ich bin nicht mehr derselbe, schau doch mal vorbei,
meinem Ei fehlt das Gelbe, ich bin viel zu frei
und zu klein!
War mein Herz zu Dir
Jetzt fehlst Du mir sehr.
Ja Du fehlst mir sehr.
Ja Du fehlst mir sehr.
Du fehlst mir sehr.

 
Wettbewerbstitel #3

Reich und Arm


Eigentlich müsst` ich jetzt echt mal was sagen
Weil hier alle nur noch rennen.
Weil sich die meisten Leute plagen
Und so die schönste Zeit verkennen.
Weil sich hier alles nur noch ums Geld dreht,
Und die Herzen sich verwehren,
Weil das Ende ganz allein steht
Um den Hinweg aufzuzehren.

Wir haben alle nur ein Leben.
Wer will das mit Geld bezahlen?
Und was sollt´ es Schöneres geben,
Als es gemeinsam auszumalen?

Doch der Mensch denkt: Wenn jeder an sich denkt
Dann ist letztendlich an jeden gedacht.
Nur ist er der der letztlich nicht lenkt,
weil immer der Reichste die Pläne macht.
Und so umgibt er sich mit den Besten,
Damit er am meisten profitiert.
Und dann sitzt er da vor den Resten,
Er wurde selbst mit aussortiert.

Wir haben alle nur ein Leben.
Wer will das mit Geld bezahlen?
Und was könnt` es Schöneres geben,
Als es gemeinsam auszumalen?

Und ich, ich steh` hier am Fenster,
Sehe die Welt am Geld erfrieren.
In den Straßen die Gespenster
Die sich selbst zu Grunde gieren.
Eigentlich müsst` ich jetzt echt mal was sagen
Doch ich glaub` das würd` nicht funktionieren.
Letztendlich muss jeder selber fragen,
Oder reich- und arm verlieren.

Worte

Marian Meyer aus Braunschweig besticht durch exzellentes Gitarrenspiel und eine Stimme, die virtuos und doch hautnah Gefühle transportieren kann. In seinen Texten zeigt er Feinheit, emotionale Intelligenz, Mut zur Zerbrechlichkeit und doch auch einen ansteckenden unbezwingbaren Humor, der allen Widrigkeiten des Lebens optimistisch ins Gesicht lacht. Diese Mischung kommt beim Publikum ausgesprochen gut an, mit seinen gefühlvollen Balladen bringt er die Frauenherzen zum höher schlagen, mit seinen flapsigen Bluesnummern verschafft er sich den Respekt auch der härtesten Jungs. Ein Mann, der Gefühle zeigen darf, ohne als Weichei rüberzukommen.

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