Aktuelles

Nach "Calw rockt" kommt Lindenberg
Archivfoto: Herbert Schnierle-Lutz


Der Countdown läuft: Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Ticket-Vorverkaufs-Start und bis zum Bewerbungsschluss für Panikpreis-Bands. Fest steht auch, dass das vierte Panikpreis-Finale am 19. Juli in Calw stattfinden wird.

Was bedeutet, dass einen Tag nach "Calw rockt" mit Uriah Heep, Manfred Mann’s Earthband und Fish am 18. Juli auch Udo Lindenberg mit seinem Panikorchester im Rahmen des Hermann-Hesse-Festivals auf dem Calwer Marktplatz auftreten wird. Und mit ihnen der Sieger des Panikpreis-Finales.

 

Der Panikpreis 2014 wurde am 1. Oktober vergangenen Jahres zum vierten Mal ausgeschrieben. An die 100 Bands haben sich, wie Sandra Schumm von der Udo-Lindenberg-Stiftung gestern unserer Zeitung gegenüber sagte, bisher registrieren lassen. Es können noch weitere dazu kommen. Orientieren sollten sich die Bewerber dabei am Werk von Udo Lindenberg und Hermann Hesse, die beide stets ihren eigenen Weg gegangen sind, jenseits aller Konventionen. Musikalische Einschränkungen gibt es nicht, alle Stilrichtungen sind erlaubt.

 

Eine Jury von Experten aus Musikbusiness, Medien, PR- und Kulturschaffenden wird aus allen Bewerbern 15 Halbfinalisten auswählen. Diese müssen dann zur Überprüfung der Spielfähigkeit eine Live-DVD einreichen. Anschließend bestimmt die Jury sechs Finalisten, die am 19. Juli beim Hermann Hesse Festival auf dem Marktplatz in Calw live gegeneinander antreten. Es winken Preisgelder und Coachings sowie Expertentipps für den sicheren und nachhaltigen Einstieg in eine Musikerkarriere. Und der Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim Calw für die beste Hermann-Hesse-Vertonung.

 

Udo Lindenberg sticht in diesem Jahr wieder mit seinem "Rockliner" in See. Was bedeutet, dass er außer den beiden Auftritten bei seiner Stadiontour in Düsseldorf und in Leipzig nur noch in Calw live zu hören sein wird. Das Hermann-Hesse-Festival hat in der Geburtsstadt seines Namensgebers inzwischen seinen festen Platz gefunden, nachdem man bei der zweiten Auflage im Jahr 2010 nach Tübingen ausgewichen war.

 

Alle zwei Jahre unterstützt die Udo Lindenberg Stiftung ein neues Projekt in Afrika. Im Panikpreisjahr 2014 ist es "New White House Academy" im Tsavo-Nationalpark, nahe Voi, Kenia. Gegründet wurde diese Schul- und Wohneinrichtung für inzwischen rund 200 Kinder von der Schweizerin Annedore Biberstein. Über ihren Hilfsverein "Kenya Children Help" generiert sie Spenden. Die generierten Gelder sollen unter anderem für den Bau von zwei Sportplätzen in "New White House Academy" verwendet werden.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote, 24.2.2014