Parole Emil

Musik

 
Wettbewerbstitel #1

Ich komm' zu der Erkenntnis, der Mensch denkt nicht,
über den Tellerrand gucken macht ihn nur ängstlich.
Personifikation- das Tier handelt jetzt menschlich.
Es sprüht Funken und verbrennt sich, Toleranz ist endlich.
Kleider machen Kinder leichtes verständlich,
doch gefährlich zu gleich.
Für Altes geht man auf die Straße, Neues bleibt Befremdlich.
Der Pöbel nennt sich Volk- Dummheit bleibt beständig!

Auf den Wiesen im Park, feiert die Zukunft den Start in ihr Leben,
man fühlt sich so unglaublich autark.
Am Morgen danach: die Abtrünnigen schreiten zur Tat,
räumen auf, was die Bildungselite im Rausch nicht vermag.

Und ist die Welt nicht verrückt?
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, doch ich hab' ihn mir gepflückt.
Wie der Vater so der Sohn,
doch nicht in deiner Generation.

Ich vergnüge mich und lüge mich an,
irgendwann sind wieder meine Flügel gespannt,
Mein Verstand hat noch nicht die Zügel in der Hand,
Warum sind immer alle außer Rand und Band?
Warum prügeln wir uns, bügeln einander blank?
Warum fahren wir den Karren an die Wand?
Generation Autokorrektur - Route wird berechnet.
Weshalb bin ich noch so entspannt?
Doch solche Gedanken machst du dir einfach nicht,
dabei ist Kopf einschalten doch menschliche Pflicht!

Und ist die Welt nicht verrückt?
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, doch ich hab' ihn mir gepflückt.
Wie der Vater so der Sohn,
doch nicht in deiner Generation.

 
Wettbewerbstitel #2

Für jemanden, der die Welt nur diskutierend kennt,
folgt jetzt ein Mord- und Todschlagargument.
Mein Handeln ist doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein,
also predige ich Wasser und trinke Wein.
So gestern:

Die Frau mit dem Kind auf dem Arm an dem Bahnhof
bettelt um einen Euro für ihr Kleines.
„Schamlos“,denke ich, senke meinen Blick, lenke meinen Schritt,
wahllos tippe ich auf den Bildschirm meines Smartphones.
Dran vorbei, Situation überstanden,
Erleichterung und Schlechtes Gewissen fahren Tandem,
Gedanken wegspülen, Ablenkung tanken,
dafür bei Facebook bedanken.

Und du lachst und du lebst und du weißt, dass du lügst,
solange du dich noch fügst.
Und du lachst und du lebst und du weißt, dass du lügst,
wie lange das wohl noch genügt?

Ich frag’ den alten Mann: „Hatten Sie heute schon Besuch?“ - Pause
Merke wie er nach Erinnerungen sucht - Pause.
Bereu’ es fast, ihn gefragt zu haben,
hoffentlich spürt er nicht, wie ich innerlich fluch’.
Darf ich vorstellen? - Das ist mein Beruf!
Ich bin im Stress und im Streit mit mir,
der Stundenzeiger tickt im Sekundentakt, muss weiter hier.
Zimmer 3-4, danach Zimmer 5-8,
betten, waschen, lagern, anziehen, danach in den Speisesaal schieben,
wo sie jeden Tag lang dann Löcher in die Luft starren,
Personal siezen, auf Hilfe angewiesen, bis sie dann abends endlich wieder in den Federn liegen.
Und ja! Ich hab’ mich dafür entschieden.
Spaß und Überzeugung überwiegen, aber manchmal, da nagt es dann an mir:
Darf Pflichtbewusstsein über Menschlichkeit siegen?

Und du lachst und du lebst und du weißt, dass du lügst,
solange du dich noch fügst.
Und du lachst und du lebst und du weißt, dass du lügst,
wie lange das wohl noch genügt?

 
Wettbewerbstitel #3

Und du bist stark!
Auf deine Art und Weise,
so zart und leise,
bin eigentlich nicht mal, deine Kragenweite.
Doch du findest diesen Gedanken schon im Ansatz scheiße,
bist meine Umlaufbahn, wenn ich mich um Fragen kreise,
nimmst mir den Atem, aber gibst mir die Luft.
Die Zweifel, die mich plagen,
schlägst du in die Flucht.

Hier bist du stark und ich bin schwach - Normalerweise ist das umgekehrt!
Als du neben mir lagst, der Regen auf dem Dach, ein Blick, ich hab’ dich stumm begehrt.

Und auch wir, haben unsere Ecken und Kanten,
mal verstecken, mal tanzen, in weichen Betten verschanzen.
Weist mir den Weg und weist mich in Schranken,
Träume erwecken und Sprösslinge pflanzen.
Wie soll ich’s sagen, habe keine blassen Schimmer.
Du und ich - das ist erst mal für immer.
Inspiration - Roman - Du mein Protagonist,
ewiges Leben, auf dass man uns nicht vergisst.

Hier bist du stark und ich bin schwach - Normalerweise ist das umgekehrt!
Als du neben mir lagst, der Regen auf dem Dach, ein Blick, ich hab’ dich stumm begehrt.

Worte

Parole Emil beschreibt Situationen, die dir ins Gewissen sprechen und bei denen du dich ertappt fühlst.
Parole Emil ist das Kind in dir, das sich vom Rest der Welt abwendet, um seinen eigenen Weg zu suchen.
Parole Emil ist die Rebellion durch Worte.

Drei Jungs aus Mannheim, die zwischen erwachsener Sicht auf die Dinge, jugendlichem Leichtsinn und kindlicher Neugier schwanken und es schaffen diese Welten zu vereinen, wie kaum eine andere deutschsprachige Band - das ist Parole Emil!
Mehr auf www.paroleemil.com

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