Simon Goodlife

Musik

 
Wettbewerbstitel #1

Siehst du die Schiffe, wie sie aus dem Hafen ziehen
ins weite große Meer hinaus, weit weg in Richtung Ziel
Und spürst du die Hoffnung, die dort jeder in sich trägt
irgendwann mal wieder da zu sein wo man auch wirklich fehlt
Und glaubst du an Wunder oder vielleicht nicht
denn auf dem Meer ist niemand der dir ne Richtung gibt
Denn der Wind des Schicksals, hat jeden in der Hand
also wirf dich rein, das wird schon, irgendwie kommt jeder an

Denn Egal wo hin, du auch wirklich willst
Sei soweit, dass du am Steuer bist
Denn alles in allem, woher der Wind auch kam
Ein Seemann setzt die Segel und kommt irgendwo an
Ja ein Seemann setzt die Segel und kommt schon irgendwie an

Siehst du die Vögel, wie sie es weiter zieht.
in die große weite Welt hinaus, der Süden ist ihr Ziel
Erkennst du Sterne, sie leuchten nachts den Weg
der Himmel ist ein Kompass man muss ihn nur sehen
Spürst den Wind, wie er manchmal dreht
denn keiner weiß wann er kommt und wann er wieder geht
Manchmal ist es einfach „das Glück in der Hand“
also wirf dich rein, das wird schon, irgendwie kommt jeder an

Denn alles in allem, woher der Wind auch kam
Ein Seemann setzt die Segel und kommt irgendwo an
Ein Seemann setzt die Segel und kommt irgendwo an
Komm Seemann setz die Segel du kommst schon irgendwie an

 
Wettbewerbstitel #2

Gelandet auf ner Insel, Flugzeug Schrott, wir sind zu zweit
nichts als Palmen, Strand und Wasser, Ja kein Mensch, weit und breit
Oh da kommt ein Kannibale und der will unser Fleisch
wir fangen an zu rennen und lauthals an zu schreien.
Oh sein Beil ist verziert, er will uns marinieren,
gute Frage, Kannibale, was ist denn los mit dir

Sag mir was willst du was willst du von mir
Sag mir was willst du was willst du von mir
Sag mir was willst du was willst du von mir
Sag mir was willst du was willst du von mir

Wir entkommen dem Kannibalen, rennen in den Dschungel rein
dort sehn wir ein Erdmännchen und ein großes Warzenschwein
Sie singen zusammen Lieder, irgendwas mit einem Kreis
und da kommt auch noch ein Löwe und auch der will unser Fleisch
Sind seit 10 Minuten hier, alle wollen uns malträtieren,
und das was uns jetzt fressen will ist von Disney animiert

Wir rennen aus dem Dschungel, der Löwe kommt und will uns Zwei
und als ob das nicht genug wär, steigt die ganze Herde ein
sie haben uns umzingelt, wir stehen hoffnungslos am Strand,
doch plötzlich legt ein Junge, mit seinem Bötchen an.

Wir springen schnell an Board, retten uns von diesem Ort
„Hallo ich bin PI und ich hab einen Tiger an Board“
„Das ist jetzt aber nicht dein ernst, oder?“

 
Wettbewerbstitel #3

Landung mit dem Flugzeug, der Himmel wolkenklar
zurück auf diesen Straßen, Manhattan ich bin wieder da
Bin zwar weder Cowboy und außerdem nicht nackt
doch vorn am Times Square ist für mich sicherlich noch Platz
Hab ne Gitarre und zwei Dollar in der Hand
seh nen Frauenchor, sie singen am Straßenrand
„If you make it here you make it anywhere“, dass ist das Credo hier
und falls das heute noch nicht klappt, sehen wir uns morgen wieder hier

Ich bin wieder in New York, zurück in dieser Stadt
Ich bin wieder in New York, spür den Wahnsinn Tag und Nacht
Schrei es von den Dächern ich bin jetzt wieder da
Ich bin wieder in New York, Goodlife in den USA

Spüre den Wahnsinn, der in den Straßen liegt
eine Mischung aus Ernüchterung und purer Euphorie
Spiele jeden Abend, kenn hier jeden Club und Pub
und meine Gitarre ist das Zepter in der Nacht

Ich komm wieder, ganz sicher, vielleicht nicht heute, vielleicht morgen, egal
Irgendwann, da bin ich wieder da

In den USA
Goodlife in den USA
Wieder in New York
Endlich, wieder in New York

Worte

Schubladendenken obliegt Simon Goodlife nun wirklich nicht. Weder lässt sich der bayrische Singer/Songwriter mit seinem Debütalbum „Sehnsucht nach mehr“ (VÖ: 22.05.2015) einem simplen musikalischen Genre zuordnen, noch lässt sich sein immer strahlendes Gemüt einfach kategorisieren. Es ist vielmehr die Summe aller Teile, die den jungen Mann auszuzeichnen vermag. Eine erste Annäherung an die zehn Songs seiner Studioplatte suggerieren: Es handelt sich um auf Deutsch vorgetragenen Rock. So weit, so banal. Aber löst man sich nur ein wenig von der eigenen Borniertheit, wird schnell klar, dass sich unter der Oberfläche wahre musikalische Rohdiamanten verstecken, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Mit elf Jahren griff Simon das erste Mal zu einem Instrument – einem E-Bass. Der Grund: Seinen beiden älteren Geschwistern fehlte in der gemeinsamen Band jemand, der den Tieftöner bediente. Der 23-Jährige erinnert sich: „Ich sparte mir mein Taschengeld zusammen, die Eltern legten noch ein wenig oben drauf und so kam ich zum Bassspielen. Von da an übte und probte ich wie wild.“ Das perfekte Ventil, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, war damit gefunden. Als erstes Vorbild diente das 1987 verstorbene Bassmonster Jaco Pastorius, das einen maßgeblichen Einfluss auf die Songwriting-Gehversuche des gebürtigen Memmingers hatte. Wenig später entdeckte Simon seine Liebe zu Nirvana und Green Day – sowie den Willen, wortwörtlich die Saiten zu wechseln.

„Als ich sah, wie Kurt Cobain mit seiner Klampfe umging, wollte ich das auch können. Ich schulte mich mit zwölf Jahren selber zum Gitarristen um, da ich glaube, dass ich mich mit einem Sechssaiter noch künstlerischer austoben kann.“ Und das lässt sich genauso unterschreiben. Mal verträumt vor sich hin spielend, dann wieder schwer riffend, vollzieht Simon Goodlife auf „Sehnsucht nach mehr“ die gesamte Klaviatur seines musikalischen Schaffens. Die Einflüsse eines halbjährigen Hamburg-Aufenthaltes baute das bairische Junggestein ebenso in seine Songs mit ein („Meer“, „Seemann“) wie auch das Abenteuer „Big Apple“ an der amerikanischen Ostküste („Wieder in New York“). Mit der Stadt die niemals schläft verbindet der Vollblutmusiker ein paar ganz besondere Momente in seiner noch jungen Karriere: „Zum Studium zog es mich nach New York City, und ich spielte in vielen kleinen Open-Mic-Clubs, in denen ich viele wertvolle Bühnenerfahrungen sammelte, da das Publikum direkt Feedback gab.“ Auch ließ er sich es nicht nehmen, sein Talent auch mehrmals mitten im Central Park mit Live- Auftritten zur Schau zu stellen.

Wer denkt, dass es bereits mutig war, sich auf kleine Kunstbühnen zu stellen, um vor einer Menschenmenge zu performen, der war wirklich nicht dabei, als Simon in Berlin vor dem Brandenburger-Tor vor einer dreiviertel Million Menschen auftrat. Nochmal als Zahl: 750.000! „Ein definitiver Höhepunkt in meiner Karriere“, wie er zugeben muss.

Wobei: Gräbt man noch ein wenig tiefer, stellt sich schnell heraus, dass Simon Goodlife bereits einige Highlights erlebte. So kann sich das jüngste von drei Geschwistern auf die Fahne schreiben, dass er eine Art „Bob Geldof des Allgäus“ ist. „In meiner Schulzeit musste ich ein Referat über den irischen Rockmusiker halten, und als ich sah, was er Humanitäres geleistet hat dachte ich: Das kannst Du auch“, muss Simon lachend gestehen. „Rock For Africa“ ward geboren, und das Benefizkonzert zugunsten der „SOS Kinderdörfer“ brachte dem damals 16-Jährigen und der wohltätigen Organisation 500 Euro ein.

„Dinge erschaffen, kreativ sein, Menschen von meiner Leidenschaft überzeugen und für sie da sein ... Das sind die Momente, für die ich lebe“, klingt es ehrlich aus Simons Gedankenwelt. „Ich möchte den Menschen, die meiner Musik und meinen Texten zuhören eine gute Zeit verschaffen und gute Laune verbreiten. Mit „Sehnsucht nach mehr“ ist das Simon Goodlife auf jeden Fall gelungen.

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