Friedensbewegung

40.000 Kinder in der dritten Welt werden täglich dem Rüstungskrieg geopfert. Das ist absolut pervers und wir fragen, warum hier nicht endlich ein weltweiter Aufstand des Gewissens losgeht! Aus einem Land, von dessen Boden schon fürchterliche Weltkriege ausgegangen sind, richten wir einen Appell an alle Menschen, die immer noch die Augen verschließen vor dieser Schizo-Welt. (..) stoppt die verbrecherische Aufrüstung!

Udo L.: Live-Aid-Konzert, London 1985

1981 Engagement in der Bewegung "Künstler für den Frieden": Konzert in Hamburg, Friedensfestival in Bochum, zusammen mit Miriam Makeba, Harry Belafonte u.a.

Auszug aus den Stasi-Akten

Legendärer erster und letzter Auftritt in der DDR:
Auf der FDJ-Friedensveranstaltung gegen den Nato-Doppelbeschluss im Palast der Republik 1983 spricht Udo Lindenberg die verbotenen Worte:

Nirgendwo wollen wir auch nur eine einzige Rakete sehen: keine Pershing und keine SS 20!

Daraufhin wird ihm die längst versprochene Tournee durch die DDR abgesagt. Mehr als 100 Seiten dick ist der Stasi-Ordner über einen einzigen Tag im Leben des gefährlichen Subjekts aus dem kapitalistischen Ausland.

Wozu sind Kriege da?, gemeinsam gesungen mit dem elfjährigen Pascal Kravetz, wird in seiner traurigen Grundwahrheit zu einer zeitlosen Hymne des Friedens. Im Rahmen einer Bosnien-Hilfsaktion singt Udo Lindenberg 1995 den Protestsong in aktualisierter Fassung.

Grand Prix-Vorentscheid 2004

2004 Kritik an den USA, performed von Ellen ten Damme bei der deutschen Endausscheidung für den Grand Prix. Der Song "Plattgefickt" nimmt die message Make Love not War wörtlich - als sexuelle Friedensmaßnahme:

für religiösen Wahn und George W's Kohlen wird niemand meinen Süßen ausm Bett rausholen.. er kriegt die Stiefel nicht mehr an, nicht fürn Irak und nicht fürn Iran!

 

  • Gespräche mit Helmut Schmidt
  • Kunst gegen Gewalt
  • Aktion Flüchtlingshilfe u.a.