Powern statt Mauern

 

  • Lindenbergs deutsch-deutsche Liebeshymnen und ironisch-witzigen Rebellensongs zur Auflockerung der verhärteten Ost-West-Front sind in der DDR verboten. Harte Gefängnisstrafen drohen den Fans wegen Besitz oder Hören von Lindenberg-Songs. Udo gibt nicht auf, schreibt Briefe und verschenkt Lederjacke und Gitarre an Erich Honecker (1987). Doch dieser lässt seine Chance ungenutzt verstreichen.  
  • 1983 legendärer erster und letzter Auftritt in der DDR, Palast der Republik
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  • Konzertreise durch die UDSSR, deutsch-russische LP und Tour mit Alla Pugatschowa
  • Udo Lindenberg wird als Rockpoet der Einheit mit der Goldenen Henne, und von Walter Momper und "Richie" von Weizsäcker mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der "Friedensrebell" erhält das Verdienstkreuz als Dank dafür,  dass er mit Liedern, frechen Wünschen und ungefragten Kommentaren die Mauer in den Köpfen vieler Menschen schon lange eingerissen hat.

 

 

  • Arbeiter des Zwickauer Sachsenring-Automobilwerkes übergeben ihm für sein Engagement für die Menschen in Ostdeutschland den letzten Trabant.
  • Sofort nach dem Mauerfall Tournee durch die Noch-DDR, Konzerte wie Demonstrationen. 
  • 10 Jahre nach der Wiedervereinigung bemalt Udo den Sonderzug, der ihn von Pankow nach Magdeburg bringt und eine Mauer durchbricht - symbolisch für die Mauer in den Köpfen, die jetzt auch endlich noch weg muss.
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