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Über JOHANNA ZEUL

schreibt die FAZ, sie balanciere "entschlossen und traumwandlerisch sicher auf dem Hochseil zwischen Entertainment und Eigensinn." Kein Wunder, dass sie im Finale des PANIKPREIS-Songwettbewerbs gelandet ist.
Sie hat schon sehr früh mit dem Songschreiben angefangen:


Mit 13 hab ich ein paar Akkorde und Linien von meinen Eltern für die Gitarre gelernt. Da ging´s auch schon los. Ich hatte nur englischsprachige Vorbilder, also hab ich in einem englischähnlichen Kauderwelsch gesungen. Und viel geschrien. Das war damals noch fast Hardcore/Grunge/Punkrock. Unter anderem. Liebeslieder, Beatlesverschnitte und Ansätze von Funk waren auch damals schon dabei. Ab 2003 hab' ich dann nur noch Texte in meiner Muttersprache (deutsch) geschrieben.

Später landete sie an der Popakademie in Mannheim, absolvierte ein Auslandssemester an der School of Rock in Dublin, holte sich mit ihrer originellen Art zu texten und zu komponieren den Förderpreis für Popmusik und den Rio-Reiser-Songpreis, und ist dauernd irgendwo auf deutschen Bühnen zu sehen - mit oder ohne Band.
Sie definiert sich selbst als "Musikerin und Künstlerin - mit Rythmus im Arsch" - der Musikexpress bezeichnet sie als "direkt, ehrlich, eigenwillig. Diese Frau weiß, was sie will und sie will es wirklich": Nämlich "reich und berühmt werden", damit sie ihre großen Ideen verwirklichen kann. Und sie ist auf einem guten Weg - vom Rolling Stone Magazin bis zur Süddeutschen Zeitung wird über sie berichtet ("Die aufregendste deutsche Künstlerin der letzten Jahre" (Brigitte, Juli 2008); "Keine Frage, Johanna Zeul hat einen Knall. Und sie hat es geschafft, diesen Knall zu professionalisieren." (SZ, 25.09.2006)). Aber:

Die Musikindustrie ist nicht risikofreudig genug für Künstler wie mich

sagt sie im Interview mit ARTE. Für Johanna Zeul sind Wettbewerbe, Stipendien und Fördergelder die einzige Möglichkeit, ihre Berufung als Musikerin und Songtexterin zu leben. Noch!
Und so antwortet sie auch ganz konkret auf die Frage nach ihrer Motivation, am Panikpreis-Wettbewerb teilzunehmen:

Ich will die Kohleeeee! Und ich find' Udo Lindenberg als Künstler einfach nur saucool.

Morgen ab 17 Uhr wird sie in der Tübinger Paul-Horn-Arena mit fünf anderen Finalisten um den "Goldenen Hut" rocken - An der Tageskasse gibt's noch Last-minute-Tickets und HIER Kostproben von Johannas Musik!