Stiftungszweck

- Udo im Hesse-Museum Calw
(Foto: Tine Acke)
"Ich rufe die Lebenden!" stand auf dem Titel - Hermann Hesse gründete seine politisch-literarische Zeitschrift "VIVOS VOCO!"- für die Opfer des Krieges und gegen den aufkeimenden Antisemitismus.
Fast 90 Jahre später ruft die panische Nachtigall der Bunten Republik die Über-Lebenden, die Drüber-Stehenden, jenseits des Mainstream:
Udo Lindenberg gründet seine kulturpolitische Stiftung - am 10. Dezember 2006 in Hesses Geburtsstadt Calw -, um den Steppenwölfen unter den MusikerInnen und SongtexterInnen eine neue Plattform zu schaffen und Hermann Hesses Dichtung mit Musik zu verbinden.
Das Hermann-Hesse-Festival, der Panikpreis-Wettbewerb, aber auch soziale und humanitäre Projekte sollen das Feuer weiterreichen statt nur die Asche anzubeten, denn «die Verbindung zwischen diesem großen Meister und mir, dem Zauberlehrling, wird ewig bleiben.» (Udo L. über Hermann H. in El Panico)
Die Udo-Lindenberg-Stiftung fördert junge Texter und Musiker durch Wettbewerbe, um «neue Wege gegen das Mitmarschieren in der Masse zu suchen, provokant zu schreiben und sich nicht anzupassen an den Superstar-Schrott.»
Sie will nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten unterstützen und durch humanitäre und soziale Projekte den Schwächeren auf der Welt zur Seite stehen.
Projekte
Panikpreis-Wettbewerb
Hermann-Hesse-Festival
Presse
An-Stifter und Inspirator
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"Hermann Hesse war mit seiner Literatur des Eigensinns schon immer ein starker Inspirator und Impulsgeber für mich, für meine Texte und meine Musik. Bei meinem ersten Besuch in seiner Geburtsstadt Calw lag Magie in der Luft – und der geistige Grundstein für die Udo-Lindenberg-Stiftung wurde gelegt. Die Stiftung soll Leben und Werk des großen Meisters Hermann Hesse mit moderner Musik verbinden und so mit noch mehr Kraft in alle Zukunft tragen - und Brücken bauen zur lindianischen Panik-Lyrik und weiter zu den Texten der Steppenwölflinge von jetzt."
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